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One flew over the cuckoo nest - Psychische Gesundheit in der Stadt

Mit Prof. Dr. med. Andreas Reif, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsmedizin Frankfurt, und weiteren Gästen

Gespräch in Zusammenarbeit mit der Frankfurt University of Applied Sciences

17. Dezember 2026, 18 Uhr,
Frankfurt University of Applied Sciences | Gebäude 10

Zum Thema

Psychische Gesundheit ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit – und sie wird zunehmend auch zu einer Herausforderung für Städte. Leistungsdruck, Einsamkeit, soziale Ungleichheit, Krisen, Wohnraummangel oder die Auswirkungen des Klimawandels beeinflussen das psychische Wohlbefinden vieler Menschen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Hilfesysteme, soziale Einrichtungen und das Gesundheitswesen. Doch wie geht es den Menschen in einer wachsenden und vielfältigen Stadt wie Frankfurt? Welche Belastungen erleben unterschiedliche Bevölkerungsgruppen? Und welche Rolle können Stadtplanung, Nachbarschaften, Bildungseinrichtungen und soziale Angebote dabei spielen, psychische Gesundheit zu fördern? Die Veranstaltung beleuchtet die besonderen Herausforderungen psychischer Gesundheit im urbanen Raum und bringt Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und sozialen Einrichtungen zusammen. Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialbereich berichten aus ihrem Arbeitsalltag, zeigen aktuelle Entwicklungen auf und diskutieren, welche Unterstützung Menschen heute benötigen und wie eine Stadt dazu beitragen kann, psychische Gesundheit zu stärken. Gemeinsam möchten wir der Frage nachgehen, wie Frankfurt zu einer Stadt werden kann, die nicht nur körperliche, sondern auch psychische Gesundheit fördert – und in der Prävention, Teilhabe und soziale Verbundenheit einen festen Platz haben.

Bild: Pranithan Chorruangsak (auf iStock)

Die Podiumsgäste

Prof. Dr. Andreas Reif

Prof. Dr. Andreas Reif arbeitet insbesondere auf dem Gebiet der Stimmungserkrankungen, wie der bipolaren Störung, der therapieresistenten Depression und der Suizidprävention. Der Fokus seiner Forschung liegt auf der translationalen Psychiatrie und versteht Psychiatrie als angewandte Neurowissenschaft; Ziel seiner Forschungen ist die präzisere Behandlung von psychischen Erkrankungen unter Zuhilfenahme verschiedenster Methoden wie Neuroimaging, digitaler und molekularer Biomarker. Die Passung neuer Therapiemethoden auf den individuellen Patienten steht dabei im Vordergrund.

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