Finanzbericht für das Jahr 2025
Das auf der Basis einer ertragsorientierten und gleichzeitig risikokontrollierten Anlagestrategie agierende Vermögensmanagement schafft die Grundlage für die Finanzierung der gemeinnützigen Betätigung des Vereins. Das Jahr 2025 stellte das Vermögensmanagement vor diverse Herausforderungen. Am Kapitalmarkt zeigten sich zwar einerseits erfreuliche Kursentwicklungen an den Aktienmärkten, andererseits ließen die geopolitischen Sorgen um die Entwicklung wichtiger Wirtschaftsräume und -branchen (wie z.B. der Immobilienbranche) nur bedingt nach. Dennoch lag der handelsrechtliche Jahresüberschuss aus der Vermögensverwaltung im vergangenen Geschäftsjahr mit Euro 0,87 Mio. nach Abschreibungen auf einige gehaltene Vermögenswerte nahezu auf Vorjahresniveau.
Im vergangenen Jahr konnte der Verein - trotz dieser herausfordernden Umstände - in der Vermögensverwaltung erneut eine positive Performance von 4,75 Prozent erzielen. So beliefen sich die ordentlichen Erträge im Berichtsjahr mit rund Euro 1,3 Mio. nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Durch diese solide Entwicklung der ordentlichen Erträge konnten die gemeinnützigen Aufgaben des Vereins weiterhin wie geplant umgesetzt werden.
Im Berichtsjahr 2025 erhielten die Tochterinstitute folgende Förderzahlungen:
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Institution |
Förderzahlung in Euro |
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Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte |
257.000,- |
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Stiftungsprofessur Biowissenschaften Goethe-Universität |
240.000,- |
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Verein zur Pflege der Kammermusik und zur Förderung junger Musiker e.V. |
61.000,- |
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Kuratorium Kulturelles Frankfurt e.V. |
71.000,- |
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Kunstgewerbeverein in Frankfurt e.V. |
38.000,- |
Darüber hinaus finanziert der Verein weiterhin eine Stiftungsprofessur im Fachbereich Biologie an der Goethe-Universität Frankfurt mit Euro 240.000,-. Der Inhaber des Lehrstuhls ist zugleich Leiter des in Oberursel ansässigen Instituts für Bienenkunde. Der Betrieb des Instituts schlug im Berichtsjahr zusätzlich mit Aufwendungen von insgesamt Euro 18.000,- zu Buche.
Als wesentliche eigene Aktivität organisiert die Polytechnische Gesellschaft e. V. eine Vortragsreihe. Die Ausgaben für die Vorträge betrugen in 2025 rund Euro 93.000,- und lagen damit leicht unter dem Vorjahresniveau.
Seit über 20 Jahren wird in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst der Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft e. V. ausgelobt, der sich insbesondere an junge Ensembles richtet. Im Berichtsjahr vergab die sachkundige Jury erneut den mit Euro 8.000,- dotierten Preis an junge Nachwuchsmusizierende.
Für die Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Zwecke hat die Gesellschaft im Berichtsjahr rund Euro 1.083.000,- aufgewendet. Die allgemeinen Verwaltungskosten schlugen mit Euro 281.000,- zu Buche und lagen damit auf dem üblichen Niveau.
Der aus den Allgemeinen Verwaltungskosten und der Summe der Projektaufwendungen entstandene Fehlbetrag im ideellen Bereich konnte sich gegenüber dem Vorjahr um rund Euro 185.000 auf Euro 1.213.625,39 verringern. Vor Abschreibungen war dieser Betrag durch die ordentlichen Erträge und Spenden gut finanziert. Zusammen mit dem nach Abschreibungen verbleibenden Überschuss aus der Vermögensverwaltung von Euro 870.719,90 ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 342.905,49. Abzüglich einer Einstellung Saldierung der Projektrücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO in Höhe von Euro 5.300,00 und zuzüglich einer Entnahme aus dem Umschichtungsergebnis in Höhe von Euro 390.000,00 aufgrund der gemachten Abschreibungen wird der danach verbleibende Betrag in Höhe von Euro 624.982,13 auf neue Rechnung vorgetragen.