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Wahre Kosten, echte Profite? Kann True Cost Accounting funktionieren?

Mit Alexander Meyer zum Felde (Boston Consulting Group)

Moderation: Philipp Krohn (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Vortrag
09. April 2024, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt a.M.

in Präsenz vor Ort und im Youtube-Livestream

 

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Zum Thema

Viele Alltagsprodukte wären teurer, würden neben den direkten Produktionskosten auch die tatsächlichen „externen Kosten“ in den Preis einfließen. Diese sollen Nebeneffekte der Produktion auf die Umwelt, etwa in Form von CO2-Emissionen und Verschmutzung, abbilden. True Cost Accounting wiederum soll die indirekten ökologischen Kosten in der Rechnungslegung berücksichtigen. Aber funktioniert es in der Praxis? Lassen sich externe Kosten quantifizieren, ohne willkürliche Festlegungen zu treffen? Wie werden etwa CO2-Emissionen eines Produkts und ihre Kosten ermittelt? Welche externen Kosten würden insgesamt anfallen? Entsprechen die externen Kosten den Kosten, die zur Behebung von Umweltschäden tatsächlich entstehen würden? Lässt sich mithilfe dieses Instruments eine ökologische Marktwirtschaft schaffen?

Bild: Alba Vitta (auf stocksy.com)

Die Podiumsgäste

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Alexander Meyer zum Felde

Alexander Meyer zum Felde ist Experte für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Als Partner leitet er weltweit die Arbeit von BCG zu Kreislaufwirtschaft, Abfall- und Pfandsystemen sowie Recycling. Er begleitet Projekte mit Regierungen, Internationalen Organisation und Industrieunternehmen über alle Wertschöpfungsstufen. Neben über 30 Publikationen, etwa mit MIT Sloan, WWF oder NABU, leitet er die Beziehungen von BCG zum World Business Council for Sustainable Development. Er hat ein weltweites UN Plastik-Abkommen und die Gründung der Alliance to End Plastic Waste mitgestaltet.

Bild: Boston Consulting Group

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Philipp Krohn

Philipp Krohn studierte Volkswirtschaft und Germanistik an der Universität Heidelberg und beschäftigte sich in seiner ökonomischen ebenso wie in seiner sprachwissenschaftlichen Abschlussarbeit mit den Grenzen des Wachstums. Nach einer Zeit als Freier Mitarbeit für die „Rhein-Neckar-Zeitung“ und die Deutsche Presse-Agentur folgte ein Volontariat beim Deutschlandradio. Für Reportagen erhielt er den Förderpreis des Georg-von-Holtzbrinck-Preises für Wirtschaftspublizistik und den Förderpreis des Ludwig-Erhard-Preises. Mitte 2008 kam er in die Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo er seither über wirtschafts- und sozialpolitische Themen und die Versicherungswirtschaft schreibt und für die Reportage-Seite „Menschen und Wirtschaft“ zuständig ist.

Bild: LUBA