Vorstandsbericht

Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung fand am 30. Oktober in der Deutschen Nationalbibliothek statt.

In diesem Jahr fanden gleich mehrere Gremienwahlen statt. Für Kuratorium und Aufnahmeausschuss stand die turnusgemäße Neuwahl für die Amtsperiode ab 1. Januar 2026 an. Doch zunächst wurden im Vorstand die Positionen der Stellvertreterin des Präsidenten und des Schriftführers neu bestimmt. Dr. Dagmar Meidrodt hatte ihr Amt als stellvertretende Präsidentin niedergelegt, an ihrer Stelle kandidierte Almut von Tresckow für das zweitschönste Amt der Polytechnischen Gesellschaft.

Frau Dr. Meidrodt wiederum kandidierte als Schriftführerin und trat damit zur Ablösung von Prof. Dr. med. Ulrich Finke an, der sein Amt ebenfalls zur Verfügung gestellt hatte, aber weiterhin dem Vorstand angehört. Beide Kandidatinnen wurden einstimmig in ihre neuen Vorstandsämter gewählt. Die Mitgliederversammlung bestätigte somit die „Ämterrochade“ formal.

Zur Neuwahl des Kuratoriums stellten sich die bisherigen Amtsinhaber als bewährtes Kollegium erneut zur Wahl: Hulisi Bayam, Dr. Evelyn Brockhoff, Dr. Claudius Dechamps, Heidrun Dörken, Herbert Hans Grüntker, Gabriele Moog und Joachim Wendt wurden einstimmig für eine weitere Amtszeit gewählt.

Im Aufnahmeausschuss indes kam es zu größeren Veränderungen in der Zusammensetzung. Andreas de Maizière, Prof. Dr. Schubert-Zsilavecz und Tilmann Stoodt traten nicht für eine weitere Amtsperiode an. Neben den bisherigen Wahlmitgliedern Dr. Marie Nauheimer und Stefanie Preisendörfer kandidierten daher drei neue Persönlichkeiten: die Unternehmer Dr. Alexandra von Winning und Alexander Zang sowie die Lehrerin Christina Rathmann. Alle fünf Kandidaten erhielten ein einstimmiges Mandat für die Amtszeit von Januar 2026 bis Dezember 2029.

Die Mitgliederversammlung beschloss zudem, die Förderung der Tochterinstitute fortzuführen, und zwar in gleicher Höhe wie im Vorjahr – mit einer Ausnahme: Die Budgetmittel des Kammermusikvereins wurden auf Vorschlag des Vorstands um 20.000 Euro auf 41.000 Euro gekürzt – eine Entscheidung, die mit der bereits vom Vorstand des Kammermusikvereins diskutierten Selbstauflösung des Vereins in engem Zusammenhang steht. Mit der dennoch recht ordentlichen Förderung sollte die ungestörte Fortsetzung des laufenden Kammermusikprogramms der Saison 2025/2026 und auch die Gestaltung der Übergangszeit in der Saison 2026/2027 gesichert werden.

Wie auch in den Jahren zuvor fand im Vorfeld und im Anschluss an die eigentliche Versammlung wieder ein Mitgliederforum statt: Die Arbeitskreise und die Tochterinstitute präsentierten ihre Aktivitäten an kleinen Ständen und boten so den Teilnehmern die Gelegenheit zum Kennenlernen und zum inhaltlichen Austausch. Von diesem Angebot wurde reichlich Gebrauch gemacht.