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Wohnen im Wandel: Wie wollen wir künftig wohnen?

Mit Prof. Dr. Sebastian Schipper (Professor für Geographische Stadtforschung an der Goethe-Universität), Holger Lack (Regionalcenterleiter der Nassauischen Heimstätte), Sara Schmitt Pacifico (Dezernat für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt) und Beate Steinbach (Geschäftsführerin des Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V.)

Moderation: Petra Boberg (hr-iNFO)

Themenabend
16. April 2024, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt a.M.

in Präsenz vor Ort und im Youtube-Livestream

 

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Zum Thema

Im Jahr 2040 werden Einpersonenhaushalte etwa 45 Prozent aller Haushalte in Hessen ausmachen. Dadurch verändert sich der Wohnraumbedarf. Auch wird Wohnen zunehmend als Frage knapper ökologischer Ressourcen diskutiert. Welche Konsequenzen sind aus diesen Trends zu ziehen? Wie viel Quadratmeter Wohnfläche sind für den einzelnen angemessen? Sollten Senioren mit großen Wohnungen verstärkt zum Wohnungstausch mit jungen Familien motiviert werden? Welche alternativen Wohnformen sollten stärker gefördert werden? Hierüber diskutieren Akteure aus Forschung, Wohnungswirtschaft und Politik.

Bild: Ivan Ozerov (auf stocksy.com)

Die Podiumsgäste

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Prof. Dr. Sebastian Schipper

Sebastian Schipper ist Inhaber der Heisenberg-Professur für Geographische Stadtforschung an der Goethe-Universität Frankfurt. Nach Stationen an der Bauhaus-Universität Weimar, der Freien Universität Berlin und der Tel Aviv University habilitierte er 2017 zum Thema „Wohnen dem Markt entziehen? Städtische soziale Bewegungen in Tel Aviv-Jaffa und Frankfurt am Main“. Die von der DFG geförderte Heisenberg-Professur widmet sich primär Fragen der Angewandten Kritischen Geographie mit dem Schwerpunkt Wohnungsforschung. Thematisch stehen die politische Ökonomie des Wohnens, Gentrifizierungsprozesse und städtische soziale Bewegungen im Zentrum von Forschung und Lehre.

Bild: Uwe Dettmar

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Sara Schmitt-Pacifico

Sara Schmitt Pacifico ist Stadtgeographin und seit November 2023 Referentin für das Thema Wohnen im Dezernat für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main. Zuvor kümmerte sie sich beim Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen um die Unterstützung, Begleitung und Beratung von neuen Wohninitiativen. In diesem Zusammenhang war sie im engen Kontakt mit realisierten Wohnprojekten – Orten an denen das Wohnen der Zukunft bereits gelebt wird. Den Master absolvierte sie am Institut für Humangeographie an der Goethe-Universität und beschäftige sich damit u.a. mit Fragen der solidarischen Quartiersentwicklung.

Bild: NwFfgW

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Holger Lack

Holger Lack ist Leiter des Regionalcenters Frankfurt RheinMain der Unternehmensgruppe Nassauischen Heimstätte. Der gelernte Zimmermann studierte von 1996 bis 2001 im Fach Konstruktiver Ingenieursbau an der Hochschule Frankfurt. Während seines Studiums lernte er die Immobilienwirtschaft von der Pike auf kennen. Zunächst startete er während seines Studium als nebenberuflicher Siedlungsbetreuer bei der Wohnbau Rhein Main. Im Jahr 2001 wechselte er zur Nassauischen Heimstätte in die technische Objektbetreuung als Techniker. Sein technisches Wissen erweiterte er im Jahr 2011 in einem Aufbaustudium zum Immobilienökonom. Seit 2016 verantwortet er das Regionalcenter Frankfurt mit rund 20.000 Wohneinheiten und unterstützt seit knapp zwei Jahren die Geschäftsführung als Prokurist.

Bild: Walter Vorjohann

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Beate Steinbach

Beate Steinbach ist studierte Sozial- und Politikwissenschaftlerin und arbeitet für das Netzwerks Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen. Sie leitet dort die Koordinations- und Beratungsstelle für Wohnprojekte in Frankfurt am Main. Bis Ende 2023 hat sie bei der Stadt Frankfurt am Main zum Thema gemeinschaftliches Wohnen, Wohnungsmarkt und Mieterschutz gearbeitet und bringt so ein vielfältiges Wissen zum Frankfurter Wohnungsmarkt mit.

Bild: Ulrich Herding

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Petra Boberg

Petra Bollmann-Boberg ist seit 1996 Journalistin für Hörfunk und Fernsehen beim Hessischen Rundfunk. Als Redakteurin und Autorin arbeitet sie in der Rechercheredaktion von hr-iNFO und hat eine lange Erfahrung im Moderieren von Veranstaltungen. Petra Bollmann-Boberg studierte Germanistik und Politik in Frankfurt am Main und in Salamanca in Spanien. Sie ist spezialisiert auf Themen wie Bildung, Erziehung, Umwelt und Sozialpolitik. Und auch solche Dinge macht sie: Elf Monate lang als Quereinsteigerin arbeiten an einer Brennpunkt-Grundschule in Wiesbaden.

Bild: Diana Stein