Zwischen Großmacht und Global Player. Welche Zukunft will China?
Mit Dr. Marina Rudyak, Sinologin am Zentrum für Ostasienwissenschaften der Universität Heidelberg
Moderation: Sebastian Schreiber, hr INFO
In Zusammenarbeit mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Evangelischen Akademie
8. Dezember 2026, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main
In Präsenz vor Ort und im Youtube-Livestream. Ohne Anmeldung.
Ohne Reservierung. Wenn alle Plätze vergeben sind, können später
eintreffende Besucher nicht mehr eingelassen werden. Eintritt frei.
Zum Thema
China ist heute wirtschaftlich, technologisch und geopolitisch ein zentraler Akteur der internationalen Politik. Während westliche Staaten mit inneren Krisen und globalen Machtverschiebungen ringen, tritt die Volksrepublik selbstbewusst auf der Weltbühne auf. In der Außenwahrnehmung ergibt sich dabei ein gemischtes Bild: Einige bewundern China für seine Vorreiterrolle bei Zukunftstechnologien wie Robotik und Elektromobilität, andere betrachten es als Stabilitätsfaktor in einer globalen Ordnung fragmentierter Machtverhältnisse. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Volksrepublik für autoritäre Herrschaft, Menschenrechtsverletzungen und geopolitische Machtprojektion steht – sowie, mit Blick auf Taiwan, für militärische Bedrohung. Im Indopazifik, aber auch für Europa stellen sich daher grundlegende Fragen nach Chinas langfristigen Zielen. Wie verstehen die chinesischen Eliten ihre Rolle in der Welt? Wie sollten Europa und die EU sich zu Chinas Interessen verhalten?
Bild: zhaojiankang (istock)
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