Natural High – Eine Stadt ohne Drogen
Mit Dr. Michael Sachse, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalter, Universitätsmedizin Frankfurt
3. Dezember 2026, 18:00 Uhr,
Frankfurt University of Applied Sciences | Gebäude 10
Zum Thema
Wie gelingt es einer Stadt, Jugendliche wirksam vor Sucht und riskantem Konsumverhalten zu schützen? Und welche Rolle spielen dabei Familie, Schule, Freizeitangebote und das soziale Umfeld? Mit dem Icelandic Prevention Model (IPM) hat Island seit den 1990er Jahren einen international beachteten Ansatz entwickelt, der den Konsum von Alkohol, Tabak und anderen Drogen unter Jugendlichen deutlich reduziert hat. Im Mittelpunkt steht nicht die einzelne Maßnahme, sondern die gemeinsame Verantwortung einer Kommune: Politik, Schulen, Eltern, Vereine und weitere Akteure arbeiten auf Grundlage wissenschaftlicher Daten zusammen, um die Lebensbedingungen junger Menschen nachhaltig zu verbessern und Schutzfaktoren gezielt zu stärken. Doch lässt sich ein solches Modell auch auf eine vielfältige Großstadt wie Frankfurt übertragen? Welche Voraussetzungen braucht es, um Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen? Und welche Akteure müssten hierfür zusammenarbeiten?
Bild: Skynesher (auf iStock)