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Vorbeugen oder verbieten? Die Zukunft der Drogenpolitik

Mit Prof. Dr. Bernd Werse, Professur für Soziale Arbeit, Sozialwissenschaftliche Suchtforschung, Leiter des Instituts für Suchtforschung (ISFF)

Moderation: Sascha Zoske, Frankfurter Allgemein Zeitung

Gespräch in Zusammenarbeit mit dem Kunstgewerbeverein Frankfurt am Main und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

02. November 2026, 19:30 Uhr
Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main

Der Link zur Anmeldung wird hier demnächst freigeschaltet.

Zum Thema

Haschisch kann legal geraucht werden, E-Zigaretten werden zur modischen Nikotinquelle, gleichzeitig wird die Stadt Frankfurt dem Crack-Elend im Bahnhofsviertel nicht mehr Herr: herausfordernde Zeiten für Drogenpolitik und Suchtprävention. Bernd Werse liefert zu den Debatten die Daten: Er ist Professor für Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences und untersucht in Studien, wer welche Rauschmittel konsumiert.  

Bild: D-Keine (auf iStock)

Die Podiumsgäste

Prof. Dr. Bernd Werse

Prof. Dr. Bernd Werse ist Diplom-Soziologe und hat an der Goethe-Universität Frankfurt zum Thema „Cannabis in Jugendkulturen“ promoviert. Seit 2002 arbeitete er am Centre for Drug Research (CDR) der Goethe-Universität Frankfurt, dessen Mitbegründer er ist. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben der Drogentrendforschung, neue psychoaktive Substanzen (NPS), der Drogenkleinhandel, aber auch Themen aus „harten Szenen“ wie etwa der Konsum von Crack. Werse ist Mitglied im Vorstand der European Society for Social Drug Research sowie im Editorial Board des International Journal of Drug Policy und weiterer Fachzeitschriften.

Bild:

Sascha Zoske

Sascha Zoske studierte von 1988 bis 1994 in Mainz Biologie. Nach Abschluss der Diplomarbeit begann er ein Aufbaustudium am Journalistischen Seminar der Universität Mainz. Auf Praktika und freie Mitarbeit bei der „Frankfurter Neuen Presse“, der „Allgemeinen Zeitung Mainz“, dem Deutschen Forschungsdienst und einer Stadtillustrierten folgte 1996 eine Hospitanz bei der Rhein-Main-Zeitung. Im selben Jahr schloss er sein Aufbaustudium ab und begann als freier Mitarbeiter für die Rhein-Main-Zeitung. Zoske berichtete anfangs aus dem Raum Mainz / Wiesbaden, von 1997 bis 1998 aus dem Hochtaunuskreis. Seit 1998 ist er Blattmacher in der Rhein-Main-Redaktion, seit 2001 zuständig für die Hochschulseite der Rhein-Main-Zeitung.

Bild: Frank Roeth