Weiße Kragen, dunkle Machenschaften: Zwischen Zivilcourage und Loyalitätskonflikt
Mit Marina von Eicke und Polwitz (Wirtschaftsjuristin)
Moderation: Dr. Ingo Nathusius (Hessischer Rundfunk)
Vortrag
27. Januar 2026, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt a.M.
In Präsenz vor Ort und im Youtube-Livestream. Ohne Anmeldung.
Ohne Reservierung. Wenn alle Plätze vergeben sind, können später
eintreffende Besucher nicht mehr eingelassen werden. Eintritt frei.
Zum Thema
Als „White Collar Crime“ werden Straftatbestände gefasst, die im deutschen Recht allgemein der Wirtschaftskriminalität zugeordnet sind. Dazu zählen Delikte wie Betrug, Korruption, Steuerhinterziehung oder Geldwäsche. Diese gewaltlosen Straftaten werden meist von Personen mit hohem sozialem Status oder in leitenden Positionen im beruflichen Kontext begangen und haben oftmals erhebliche finanzielle Folgen für Unternehmen und Wirtschaft. Bei der Einhaltung von Regeltreue (Compliance) von Unternehmen kann ein sogenanntes „Hinweisgebersystem“ (Whistleblowing) helfen. Hierüber können Fehlverhalten oder illegale Aktivitäten gemeldet werden. Oftmals bewegt man sich dabei in einem Spannungsfeld zwischen öffentlichem Interesse, persönlichem Risiko und Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber. Mit Beispielen aus der Praxis werden die wichtigsten Grundlagen des Wirtschaftsstrafrechts beleuchtet: Wie tragen Regeln und Gesetze dazu bei, das die Akteure im Unternehmen fair und transparent handeln? Und welchen rechtlichen Status haben eigentlich Whistleblower?
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