Mut und Haltung: Jüdische Museumsarbeit in der Gegenwart
Mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt)
Moderation: Jan Tussing (hr INFO)
Vortrag
17. März 2026, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt a.M.
In Präsenz vor Ort und im Youtube-Livestream. Ohne Anmeldung.
Ohne Reservierung. Wenn alle Plätze vergeben sind, können später
eintreffende Besucher nicht mehr eingelassen werden. Eintritt frei.
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Zum Thema
Das Massaker im Süden Israels vom 7. Oktober 2023 hatte weitreichende Folgen. Weltweit stiegen in den folgenden Monaten die antisemitischen Vorfälle massiv an und sind nach wie vor sehr viel höher als in den Jahren zuvor. Jüdische Museen in Europa mussten ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöhen, ihre Programmarbeit neu ausrichten und ihre Resilienz stärken, so auch das Jüdische Museum Frankfurt. Wie geht das Museumsteam mit den zunehmenden antisemitischen und geschichtsrevisionistischen Äußerungen um? Was kann es angesichts der zunehmenden Polarisierung in den öffentlichen Debatten um Migration, der Präzedenzlosigkeit des Holocaust, Antisemitismus und Rassismus, dem Krieg in Israel und Gaza gelingen, weiterhin ein Ort für differenzierte Gespräche und Auseinandersetzungen zu sein? Was hält das Jüdische Museum in seiner Bildungs- und Vermittlungsarbeit dem ansteigenden Antisemitismus und Rassismus entgegen? Und inwieweit spiegelt das Motto seiner Dauerausstellung „Wir sind jetzt“ noch immer seine Haltung wieder?
Bild: Norbert Miguletz
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