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Unser Bargeld: Warum wir es lieben sollten

Mit Dr. Heike Wörlen, Deutsche Bundesbank

Vortrag
14. Oktober 2025, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt a.M.

In Präsenz vor Ort und im Youtube-Livestream. Ohne Anmeldung.
Ohne Reservierung. Wenn alle Plätze vergeben sind, können später
eintreffende Besucher nicht mehr eingelassen werden. Eintritt frei.

Zum Thema

Die Bundesregierung möchte Restaurantbetreiber und Einzelhändler verpflichten, immer auch eine elektronische Zahlungsoption anzubieten; die Einführung eines digitalen Euro wird vorangetrieben; und der US-Bezahldienstleister PayPal fragt uns, ob uns das Bargeld „je zurückgeliebt“ hat. In diesem Spektrum von komplexen Entscheidungen zu Bezahlmöglichkeiten und merkwürdigen Werbekampagnen verstärken sich Sorgen, die Entwicklungen könnten auf die Abschaffung des Bargelds hinauslaufen. Was die einen – etwa mit Blick auf Geldwäsche und Steuerhinterziehung – durchaus begrüßen würden, erscheint anderen jedoch als Bedrohung für die individuelle Freiheit und den Schutz persönlicher Daten. Wie steht es aber wirklich um das Bargeld im Kontext der Digitalisierung? Was ist dran an den Befürchtungen? In diesem Zusammenhang lohnt es sich, einmal der Frage nachzugehen, was das Bargeld eigentlich für uns leistet: Welche Rolle spielt es etwa für die gesellschaftliche Teilhabe? Welche Relevanz besitzt es in Krisensituationen? Und inwiefern hat das Bargeld mit dem Schutz der individuellen Freiheit zu tun?

Bild: Antoliycherkas (auf IStock)

Die Podiumsgäste

Dr. Heike Wörlen

Heike Wörlen verantwortet die Themen „Grundsatzfragen, Öffentlichkeitsarbeit und Analysen des baren Zahlungsverkehrs“ in der Deutschen Bundesbank. Zusammen mit ihrem Team schaut sie sich an: Wie zahlt die Bevölkerung in Deutschland? Welchen Nutzen hat Bargeld? Was kostet Bargeld und wie können wir den Umgang mit Bargeld effizient gestalten? Und: Wird es auch in Zukunft noch Bedarf für Bargeld geben? Vor ihrer Tätigkeit bei der Bundesbank studierte sie Betriebswirtschaftslehre und promovierte auch auf diesem Gebiet an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Bild: Privat

Sebastian Schreiber

Sebastian Schreiber ist freier Journalist. Er moderiert das aktuelle Programm in hr-iNFO und arbeitet als Korrespondent für die ARD-Finanzredaktion. Zuvor hat er u.a. aus dem ARD-Studio Washington berichtet. Seine journalistische Karriere begann mit einem Studium der Publizistik- und Politikwissenschaft (Mainz/Utrecht) und einem Volontariat beim Hessischen Rundfunk. Als Journalist begeistern Sebastian Schreiber vor allem Themen an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik.

Bild: Rüdiger Jürgensen / ARD