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Menschenverachtung im Klassenzimmer: Was tun bei Rassismus und Antisemitismus in der Schule?

Mit Dr. Türkân Kanbıçak, Freie Mitarbeiterin Bildung am Jüdischen Museum Frankfurt

Workshop in Zusammenarbeit mit der Goethe-Lehrkräfteakademie
29. Januar 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr

Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte aller Schulzweige und pädagogische Fachkräfte.
Interessenten, die beruflich oder im Ehrenamt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten,
können teilnehmen, sofern noch freie Plätze vorhanden sind.

Für die Teilnahme am Workshop ist eine verbindliche Anmeldung
erforderlich:

Anmeldung

Zum Thema

Rechtsextremistische, antisemitische, rassistische Töne werden auch im Klassenzimmer gespuckt. Mal kommen sie als vermeintlicher Witz daher, mal fallen Äußerungen im Unterricht, oder es kommt zu gewalttätigen Vorfällen in der Pause. Derartige Situationen stellen Pädagogen und Lehrkräfte vor große Herausforderungen. Hinzu kommt, dass rassistisch aufgeladene Attacken auch zwischen Kindern und Jugendlichen vorkommen, die Gruppen mit verschiedener Migrationsgeschichte angehören. Hier fehlt es Lehrkräften oft vollständig am nötigen Hintergrundwissen, um angemessen auf den Konflikt eingehen zu können. Wie können sich Lehrkräfte auf rassistisch oder antisemitisch aufgeladene Konfrontationen in der Schule vorbereiten? Wie können sie pädagogisch angemessen auf akute Vorfälle reagieren und welche Möglichkeiten gibt es in der Präventionsarbeit? Im Workshop geht Dr. Türkân Kanbıçak auf diese Fragen ein. Die frühere Lehrerin und Erziehungswissenschaftlerin hat am Jüdischen Museum in Frankfurt das Programm „AntiAnti – Museum Goes School“ aufgebaut, das sich speziell an Berufsschulen richtet und Lehrkräften Instrumente zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit vermittelt.