Marichen Aden
Leiterin der Wilhelm-Hauff-Grundschule in Berlin-Wedding
An einigen deutschen Schulen in sozialen Brennpunkten liegt der Migrantenanteil bei mehr als 80 Prozent. Analphabetentum der Eltern und fehlende gesellschaftliche Teilhabe – auch bedingt durch Armut – stellen Schulleitung und Lehrpersonal vor besondere Herausforderungen. Mangelnde Deutschkenntnisse müssen aufgefangen, kulturelle Unterschiede erkannt, verstanden und überbrückt werden. Vorbildliche Arbeit leistet in dieser Hinsicht die Wilhelm-Hauff-Grundschule in Berlin: Sie nimmt die Eltern ihrer Schüler vertraglich in die Pflicht und verfügt über ein dichtes Netzwerk, das eine prompte und effektive Zusammenarbeit mit Institutionen der Jugendarbeit, dem Jugendamt und der Polizei ermöglicht.
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
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